Konzertprojekt 2019

Ein deutsches Requiem

Johannes Brahms (1833–1897)

Wer es einmal gehört hat, den lässt es nie mehr los: Das deutsche Requiem von Johannes Brahms gehört zweifellos zu den ganz grossen Chorwerken.

Trost steht im Zentrum
Besonders ist zum einen das Abweichen von der Gepflogenheit, lateinische Texte zu vertonen und stattdessen eine deutsche Fassung aus der Lutherbibel zu wählen. Dabei stellt Brahms nicht den Tod und die Toten, sondern vielmehr die Hinterbliebenen und deren Trost ins Zentrum. So hat er sich die Textpassage «Selig sind, die da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden» als eines der Leitmotive ausgesucht.

«Ein ganz gewaltiges Stück»
Und zum anderen ist es die Komposition, die ebenso berührt wie fesselt. Brahms hatte es wie kaum ein anderer verstanden, historische Satztechniken und damals neue Harmonien zu einer überzeugenden Einheit zu verbinden. So äusserte sich Brahms Zeitgenossin, die Pianistin und Komponistin Clara Schumann, begeistert: «Es ist ein ganz gewaltiges Stück, ergreift den ganzen Menschen in einer Weise wie wenig Anderes.»

Infos
Konzert am 23. November 2019, 19.30 Uhr
reformierte Stadtkirche Brugg
Leitung Gaudenz Tscharner
Brahms Ensemble Brugg
Rebecca Ockenden, Sopran
Niklaus Kost, Bariton
Vorverkauf ab 2. November 2019